Philipp Auerbach Antisemitismus-Opfer. Der unerwünschte Nazi-Jäger.

Van een Duitse correspondent, Christoph Sydow, plaatsen we graag het onderstaande artikel met een link en een klein exerpt. Het maakt heel pijnlijk duidelijk hoe weinig er is terecht gekomen van de denazificatie van het juridische aparaat in Duitsland. Uit onderzoek wordt ook steeds duidelijker dat er in de bezette landen van Europa, zoals Nederland, ook nauwelijks zuivering onder rechters en andere juristen heeft plaats gevonden. Onderzoek naar rechters werd steeds gefrustreerd. Voor het dichthouden van de doofpot zijn diverse strafbare feiten gepleegd. Diverse zelfdodingen blijken direct gevolg van deze “toedek-misdrijven”. Auerbach was een voorbeeld in Duitsland van een (Joods) slachtoffer die het onrecht persoonlijk niet langer kon verdragen en een einde aan zijn leven maakte.
De redactie

Korespondent Christoph Sydow

In der Spiegel erschien am 30. Januar 2013 folgender Bericht:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a27261/l0/l0/F.html

Exzerpt:

Alle wollten vergessen, er verlangte Gerechtigkeit: Im Nachkriegs-Deutschland kämpfte Philipp Auerbach wie kein zweiter für die Entschädigung von NS-Opfern. Politiker und Medien beschimpften ihn – ein ehemaliger Nazi-Richter verurteilte den Juden in einem unfairen Prozess. Die Hetze endete tödlich. Von Christoph Sydow

Philipp Auerbach war kein sympathischer Mensch. Selbst Leute, die es gut mit ihm meinten, bezeichneten ihn als cholerisch, machtgierig, selbstherrlich. Aber andererseits auch als hilfsbereit, gutmütig und selbstlos. Viele Deutsche verachteten ihn schlicht: Denn in den ersten Nachkriegsjahren war Auerbach der Stachel im Fleisch der jungen Republik. Während die meisten Deutschen die Verbrechen während der zwölfjährigen Nazi-Diktatur einfach nur vergessen wollten, drängte er wie kein zweiter auf eine Wiedergutmachung für die NS-Opfer und eine rücksichtslose Verfolgung der Täter.

Auerbach gehörte als Jude selbst zu denen, die unter den Nazis eingesperrt waren und jahrelang in Todesangst auf ihre Freilassung hoffen mussten. Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Doch nach seiner Befreiung 1945 wurde Auerbach nicht wie erhofft mit Jubelrufen, sondern bestenfalls mit Gleichgültigkeit, oft auch mit Hass empfangen. Denn er vertrat all jene, die jeden Tag die Deutschen an ihre Mitschuld an den Verbrechen des Nazi-Regimes erinnerten.

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